Partnerschaft und OLPC / Ondalivre

Zitat:  
Schulen in Entwicklungsländern ans Internet mit dem Thema Partnerschaft und OLPC / Ondalivre. Der Vortrag dient dem Zweck, (Gemeinde-) Partner zu finden, die sich finanziell beteiligen.
x-event.designo.ch, 06.06.2009

Stefan Rovetto
Mathias Böhm

 

 
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Weshalb Bildungschancen und –motivation junger Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern sich verändern werden, weshalb soziale Bedingungen verbessert und Barrieren abgebaut werden – dies und mehr erfahren Sie eins zu eins in diesem Vortrag von dem Referenten Stefan Rovetto, Projektleiter OLPC / Ondalivre. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Open Saturday Switzerland statt.

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Transcript

Sehr geehrte Interessenten, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. Danke, dass wir heute bei Ihnen sein dürfen und danke für Ihre Einladung.

Von OLPC haben Sie unter Umständen gehört, zu Deutsch "ein Laptop pro Kind". Ondalivre, übersetzt "freie Welle", das ist der Name, um Internet via Funknetzwerke für die Schulen in Entwicklungsländern zu gewährleisten. Unser Ziel mit diesem Vortrag ist es, die Idee des Projekts zu präsentieren und damit hoffen wir, dass Sie eventuell Lust bekommen, uns zu unterstützen. In den nächsten 30 Minuten möchten ich Euch zeigen, was das Projekt OLPC / Ondalivre, Schulen in Entwicklungsländern ans Internet und Bildungspartnerschaften auf sich hat. Im Anschluss nutzen Sie die Gelegenheit Fragen zu stellen. Diese beantwortet unsere Crew gerne auch im Nachhinein per E-Mail. Flyer und Visitenkarten liegen auf.

Zu meiner Person, mein Name ist Stefan Rovetto, in meinem richtigen Leben arbeite ich als Intranetentwickler, mein Spezialgebiet sind mehrsprachige Webseiten mit Datenbankanbindung. Parallel dazu arbeite ich ehrenamtlich seit 1996 im Verein X-Event (Designosophie), seit 2001 vor allem an dem Openwireless Pilot in der Schweiz mit dem Ziel, diese Technologie dort einzusetzen für Menschen, die es wirklich brauchen. Im Weiteren bin ich Forenmoderator und Mitbegründer des europaweit grössten Internet Portals für Wireless Technologie. Ich lebe für OLPC / Ondalivre. Mein Leben, mein Lebensstil habe ich voll und ganz auf diese Arbeit ausgerichtet und bin bereit, heute und jetzt loszulegen und die Vision zu leben. Soviel zu mir.

Kurz zum Ablauf. Unser Beitrag ist in vier Blöcke aufgeteilt.

  • Dann frage ich in die Runde – wer von Ihnen kennt den Begriff OLPC, das Ein Laptop pro Kind Projekt? Wer kann sich darunter ein wenig etwas vorstellen? Ich denke, für die meisten ein Begriff – dann beschreibe ich das Projekt OLPC nur kurz.
  • Im zweiten Block zeige ich, was es mit dieser Funktechnologie, mit diesem Internetzugang auf sich hat.
  • Im dritten Teil beschreibe ich unsere eigentliche Arbeit rund um das Förderprojekt OLPC / Ondalivre.
  • Block vier – letzter und abschliessender Teil, dort widme ich mich dem Thema Bildungspartnerschaft mit den Schulen. Wie das Projekt finanziert werden kann. Wo das Projekt Chancen bietet aber auch Risiken birgt.

Was ist OLPC? Das ist das kleine grüne Ding mit den lustigen Ohren. Nichts Besonderes? Sie denken ähnliche Geräte sind heutzutage in jedem Laden zu kaufen?

Nein! Dem ist nicht so. Beim OLPC handelt es sich um ein Hightech Produkt. Das Gerät hat einen geringen Stromverbrauch. Im Betrieb sind es gerade mal 0.8 Watt – mache ich einen Vergleich mit einem kleinen Subnotebook wie der ASUS EeePC, der verbraucht im Schnitt um die 15 Watt. Der Energieverbrauch ist fast 20-ig Mal höher als beim OLPC. Der OLPC ist physisch extrem robust, resistent gegen hohe Luftfeuchtigkeit, Hitze, Kälte und Erschütterung. Das Display kann gedreht und verkehrt herum genutzt werden. Bücher aus books.google.com lesen Kinder auf dem Display draussen bei Sonnenschein. In Afrika durchaus denkbar, dass der Schulunterricht unter freiem Himmel stattfindet. Wir haben Bibliotheken, wir lesen Bücher nicht auf dem Bildschirm, doch für Menschen, denen das Geld um Bücher zu kaufen, Bleistifte und Papier zu kaufen fehlt, die beste Alternativmöglichkeit! Von OLPC Schweiz konnte ich ein paar OLPCs ausleihen. Gerne lasse ich sie hier in der Runde zirkulieren – bitte schalten Sie die Geräte aber während dem Vortrag nicht ein.

Ich mache eine kleine OLPC Rückblende, was ist bis heute passiert. Die Idee existiert seit den 60-er Jahren, sie ist im Umfeld von MIT (Massachusetts Institute of Technology) entstanden. Dort wurden Überlegungen angestellt, wie mobile und vernetzte Geräte mit multimedialen Inhalten im Bildungseinsatz vor allem mit Kindern eingesetzt werden könnten. In Verbindung mit OLPC ist Nicholas Negroponte ein Begriff, er ist einer der Mitbegründer der Initiative One Laptop per Child.

Bekannt wurde der OLPC jedoch erst 2005. Ende 2005 wurde der erste Prototyp der Öffentlichkeit vorgestellt. Einige von Ihnen erinnern sich an die Szene, als Kofi Annan, ehemaliger Generalsekretär der Vereinten Nationen, den Laptop in seinen Händen hielt, bei der Kurbel zur Gewinnung von Strom gedreht hat, und just bei dieser Präsentation ist die Kurbel beim OLPC abgebrochen. Seither wird nach anderen Lösungen für das Aufladen der Laptop Batterien gesucht. So zum Beispiel sind heute grüne Solarmatten für die Laptops erhältlich oder mancherorts werden Tret-Dynamosysteme für die Stromgewinnung gebaut.

Der taiwanische Hersteller Quanta hat im November 2007 in Changshu in der Volksrepublik China begonnen in grossen Stückzahlen die OLPC-Notebooks herzustellen ein sehr junges Projekt also. Länder wie Portugal und Brasilien arbeiten gemäss aktuellem Stand der Dinge an einem OLPC Derivat, einer OLPC Eigenentwicklung.

Gut, worum geht es im One Laptop per Child Projekt? Es gibt die 5 Hauptprinzipien. Das Eigentümerprinzip, das Vorschulalterprinzip, das regionale Prinzip, das Vernetzungsprinzip und das Opensourceprinzip. (Atmen) Also, jedes Kind ist Laptop Besitzer. Das ist das Eigentümerprinzip. Zweitens, Kinder ab zirka 5 bis 6 Jahre sollen das elektronische Teil nutzen können. Dann wichtig, leider oft nicht so umgesetzt – nicht nur die Hälfte der Kinder einer Schule, einer Region sollen einen OLPC haben, sondern wirklich jedes Kind. Weit fortgeschritten in dieser Hinsicht ist das Land Uruguay, etwas südlich von Brasilien gelegen. Bis noch vor kurzem wurden dort pro Tag 1'300 Laptops ausgeliefert. Viertens, die Vernetzung, jetzt wird es für mich als Freifunker spannend, der OLPC kann ein kabelloses Netzwerk bereitstellen, es funktioniert auch dann, wenn die Geräte ausgeschalten sind. Bei der ganzen Vernetzungsgeschichte gilt es ein paar Schwierigkeiten zu meistern. Die OLPC Supporter Crews vor Ort weisen darauf hin, OLPC Analyseberichte weisen auf die gleichen Schwierigkeiten hin, zum einen ist es das Gebiet, in dem die Kinder leben, leider kommt es dann oft vor, dass die Laptops topographisch und technisch bedingt nicht miteinander vernetzt sind, weil die Geräte zum Beispiel zu weit voneinander entfernt sind, weil die Geräte ausgeschalten sind oder keinen Strom mehr haben. Das zweite ist die Internetleitung selber, die funktioniert eventuell nur zeitweise, das Netz wurde nicht ausfallsicher gebaut. Fällt ein Gerät aus, dann geht lange nichts mehr, bis das entsprechende Gerät geflickt worden ist. Dann die Bandbreitenproblematik, die Internetgeschwindigkeit ist zu langsam, ein vernünftiges Surfen und Arbeiten im Internet ist dadurch nicht möglich. (Pause und atmen) Das letzte Prinzip ist freie Software. Das heisst konkret, jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin kann mit der Software machen, was er oder sie will. Nach eigenem Gutdünken kann die Software abgeändert, verbessert und die neue Version anderen Menschen wieder zugänglich gemacht werden. Zusammengefasst die 5 Hauptprinzipien rund um die Idee des Bildungsprojekts OLPC. (Pause, in die Runde schauen) Jedes Kind ist Eigentümer, geringes Alter, Sättigung, also genügend Geräte müssen vorhanden sein, Vernetzung der Geräte, Internetzugang, und Prinzip fünf ist Open Source, also freie Software, welche nicht proprietär ist, sondern nach Gutdünken selber verändert, verbessert und neu verbreitet werden kann.

Soviel zu dem Gerät und der Grundidee. Wie es eingesetzt werden kann, wie das Bildungsprojekt vor Ort gelebt wird, wie Kinder damit umgehen, ob Sugar als Betriebssystem der Geräte, ob diese Software aus pädagogischer Sicht die Richtige sein könnte, wie die Ausbildung der Lehrer aussieht, wie ein Gerät selber repariert werden kann, all diese Dinge interessiert unser Projekt OLPC / Ondalivre an sich nicht. Sogar der OLPC selber ist für mich persönlich nebensächlich. Natürlich ohne OLPC geht es nicht, unser Team kann nur an Orten agieren, wo der OLPC ausgeliefert worden ist, doch der OLPC wird sich die nächsten zwanzig Jahren verändern. Wichtig ist die Vernetzung, um gemeinsames Lernen überhaupt zu ermöglichen. Was bleibt ist die Art des Zugangs, nämlich den Zugang ins Internet über Funk, und somit kommen wir zum zweiten Themenblock „Ondalivre“.

Was hat es mit dieser Funktechnologie auf sich, weshalb ist diese Art Internetzugang geeignet für Schulen in Entwicklungsländern? Was ist Ondalivre? Onda übersetzt heisst "Welle", livre bedeutet "frei", also freie Welle. Ondalivre ist die gleiche Bewegung wie Freifunk in Deutschland oder Openwireless in der Schweiz. Ondalivre ist eine nicht kommerzielle Initiative für freie Funknetzwerke in Entwicklungsländern. Netze werden von Bürgern vor Ort, oft Mithilfe von NGOs, aufgebaut, gewartet und erweitert. Jeder OLPC Nutzer ist zugleich auch ein Ondalivre Nutzer, denn jeder Nutzer im Netz stellt seinen Wireless Access Point, bzw. seinen OLPC für den Datentransfer den andern Teilnehmenden zur Verfügung. Das ist dass Grundprinzip. Im Normalfall kommt so noch kein Gerät ins Internet. Die Geräte sind  untereinander vernetzt aber vernetzt sein hat nun wirklich nichts zu tun mit online sein.

Es besteht ein Unterschied, sitzen zwei Kinder sich gegenüber, vernetzen ihre OLPC und schreiben gemeinsam an einem Text. Oder zwei Kinder aus zwei verschiedenen Dörfer sind online und tauschen ihre Arbeiten per E-Mail aus. Es ist wichtig, den Unterschied zu kennen, weil es ein zentrales Element des Projekts ist. OLPCs brauchen immer irgendwo einen Zugang zum Datenhighway. Internet kommt nicht einfach so. Teilnehmende, die es sich leisten können, stellen ihren Internetzugang zur Verfügung und ermöglichen so, dass andere Zugang zum weltweiten Netz erhalten. In Kurzform, A gibt B etwas, damit anschliessend C surfen kann. Etwas präziser. Viele, viele kleine Funkinseln ergeben zusammengenommen ein Gesamtnetz. Jeder ist ein Teil des Netzes. Es existiert keine Kontrollinstanz, die Menschen nehmen selber Ihre Verantwortung wahr. Einige stellen ihre Internetverbindung, diesen Uplink, das kann ADSL, Satellit oder Kabel sein, den anderen aus der umliegenden Region zur Verfügung. Ich persönlich bin der Meinung, und hier schliesse ich mich Christoph Derndorfers Überzeugung an, er ist Co-Editor von den OLPC News, dass ein freies Netzwerk wie Ondalivre, zu dem alle Zugang haben sollen, zunächst eine Frage der Chancengleichheit ist. Denn der Zugang zum Netz und die damit verbundene Möglichkeit der Information und Kommunikation hat meiner Einschätzung nach einen wesentlichen Einfluss auf die Chancen eines Individuums, einer Gruppe, einer Region, einer Gesellschaft und am Ende natürlich der Menschheit.

Soviel zur Philosophie und Technik. Ich habe ihnen etwas Wireless Anschauungsmaterial mitgebracht. Diese lustigen Dinger haben zwar keine grünen Ohren, dafür umso mehr rostige Unterlagsscheiben eingebaut. Eine Pringles Chips Dose wie diese (Pause / dem Publikum die Dose zeigen), bitte in Zukunft nicht mehr wegwerfen, Sie halten reines Bildungspotential in Ihren Händen, mit dieser Dose verbinden Sie Dörfer, einzelne Häuser und Schulen auf eine Distanz bis zu zirka 4 Kilometer. Wurden früher E-Mails ausgedruckt und zu Fuss ins nächste Dorf gebracht. Dieses Konstrukt macht diesen Fussmarsch neu überflüssig. Ein Schulweg von vier Kilometer hin und zurück ist für ein Kind ohne Belang. Spannender wird die Situation, wenn es sich um 20 oder 30 Kilometer handelt. Mit ein paar Tricks und unter Berücksichtigung der Gesetzgebung des jeweiligen Landes, schaffen es die Bewohner, dass OLPCs auch unter diesen Bedingungen vernetzt bleiben. Hier kann bei Bedarf auf das Wissen der OLPC / Ondalivre Teams zurückgegriffen werden?

Diese Omni Antenne kann ein Dorf von ungefähr einem halben Quadratkilometer mit Internet versorgen, das entspricht einer Grundfläche von zirka 700 auf 700 Meter.

Das hier ist ein Internet Beschleuniger, bzw. ein Proxy für Schulen, das Ding macht nichts anderes, als Bilder zwischenspeichern. Mit der Entwicklercrew zusammen haben wir sie "X-LC1“ getauft. Die Software kommt aus der Schmiede der Hochschule Rapperswil in der Schweiz, basiert selbstverständlich auf Open Source. Mein herzlicher Dank geht hier an Roman Amman, dem Entwickler der X-LC1 und Beat Stettler, der ermöglicht hat, dass der Internetbeschleuniger entwickelt werden konnte. Was das Produkt derart einzigartig macht für Schulen in Entwicklungsländern – die Software lässt sich mit nur einem Klick auf jedem Ur-uralt-Computer installieren. Werden Solarpanels eingesetzt, empfiehlt sich aus Sicht des geringen Stromverbrauchs ein embedded System wie diese ALIX.3D3 Box.

Zu guter Letzt, Ihr kennt die grossen, lärmenden, Strom fressenden Computer bei euch im Keller. Dies hier ist das Pendant dazu, für Entwicklungsländer gedacht. Ein bisschen kleiner . Es ist ein NAS-Server, bekannt auch unter dem Namen Fileserver. Kinder und Jugendliche speichern hier drauf vielleicht Musik und Videos. Je nach Grösse des Sticks haben hier zehntausende von Dokumenten Platz. Sobald ein OLPC im Empfangsbereich von einem Schulserver ist, werden Dokumente vollautomatisch mit dem Schulserver synchronisiert. Schon aus Datenschutzüberlegungen heraus macht es unter Umständen keinen Sinn, dass alles zentral gespeichert und abgelegt wird. Dafür ist diese dezentrale Kommunen Speicherlösung gedacht. Ein Dateimanager wie wir ihn kennen existiert beim OLPC nicht mehr. Er wurde ersetzt durch ein sogenanntes Journal. Das Journal ist wie ein Tagebuch für alle Aktionen und Kreationen der Kinder. Im Journal können die Kinder ihre Arbeit nachvollziehen.

Gut – wo sind wir? Bei OLPC, dem Bildungsprojekt. Sie kennen Ondalivre, das Mesh- und Connectivity Projekt. Somit mache ich den Übergang zum dritten Block meines Vortrages und verbinde beide Elemente. Zu – „OLPC / Ondalivre“. Die Projektbezeichnung assoziiert im Wesentlichen den Inhalt des Projektes mit Ausnahme der Thematik der Bildungspartnerschaft.

In OLPC / Ondalivre soll Internet für Schulen in Entwicklungsländern möglich gemacht werden. Die beiden Frauen Dita Nugroho und Michele Lonsdale haben an der Studie "Evaluation of OLPC programs globally" teilgenommen. Gerne hätte ich Ihnen an dieser Stelle ein paar unveröffentlichte Neuigkeiten aus dieser Studie präsentieren wollen. Komme ich später an solche Daten, informiere ich Sie gerne über die offizielle OLPC / Ondalivre Facebook Gruppe.

Wie dem auch sei, nachdem die beiden Frauen die Ergebnisse ihrer Arbeit ausgewertet haben, sind sie zum Schluss gekommen, dass das OLPC Bildungsprojekt als durchwegs positiv zu werten sei. Dann konkretisieren sie – das Projekt wirke sich aus auf die Arbeiten der Lernenden, es habe Auswirkungen auf die Lehrer-Schüler-Beziehung und auf die Gesellschaft und breite Öffentlichkeit.

Sie geben die Empfehlung ab, dass das OLPC Projekt viel Unterstützung braucht in technischen und netzwerktechnischen Belangen. Meiner Ansicht nach nicht anders zu erwarten. Sie sehen, es braucht dringend ein Projekt wie OLPC / Ondalivre.

Auf den ersten Blick kann es den Anschein erwecken, dass OLPC eine nette Spielerei sei. Natürlich ist da Hardware vorhanden und es werden viele Laptops ausgeliefert. Doch OLPC ist definitiv kein Laptop-Projekt, sondern ein Bildungsprojekt. Wie steht es mit OLPC / Ondalivre? OLPC / Ondalivre soll kein Netzwerk-Projekt sein, es ist ein Projekt, das verbindet. Der Unterschied, wäre es ein Netzwerk Projekt, stellt eine Firma ein paar UMTS oder Wimax Antennen auf, bestrahlt das ganze Gebiet, verschwindet und kassiert für die nächsten zwanzig Jahren ab. Den Zugang bezahlen können es wiederum nur die, die Geld haben. Das wäre ein Netzwerk Projekt. Ein Projekt das verbindet verfolgt andere Ziele. Materielle, technische Probleme wird es geben, diese müssen gelöst werden, diese Dinge stehen aber nicht im Vordergrund. Was ist es dann? Unser Team verfügt über das technische Know-how und war von Anfang an bei den Entwicklungsarbeiten dabei. Die Frage steht aber im Raum, wie können die Menschen in Entwicklungsländern sich selber helfen? Sich vernetzen. Wir haben 10 Jahre gebraucht, um diese Technik zu entwickeln und einer breiten Masse zur Verfügung zu stellen. Entwicklungsländer können von unserer Pionierarbeit profitieren und dank unserer Instruktion binnen 6 Monaten diese Technik selber verstehen und anwenden. Stichwort, Hilfe zur Selbsthilfe.

Wie läuft so etwa konkret ab? Ich nehme ein Beispiel aus der Vergangenheit. Brasilien, Senior Hilton Garcia Fernandes – „Senior Hilton“, so wird er von den Leuten stets angesprochen, er ist Director of Education for Brazil und arbeitet bei einer UNI in Sao Paulo mit Fokus Wireless Technologien. Hier entwickelte sich die Idee, Ondalivre als mögliche Option für Gemeinden und Schulen rund um Sao Paulo einzuführen. Die UNI hat von der Regierung den Auftrag erhalten, dies fundiert abzuklären. Irgendwie ist „Hilton“ auf meine Adresse gestossen, hat mich als Referent aufgeboten und so waren wir anschliessend zwei Wochen unterwegs. Führten stundenlange Gespräche mit den Verantwortlichen der Gemeinden, ja – reden können sie, die Brasilianer.

Wir hielten Vorträge an Schulen, machten Workshops mit Jugendlichen. Wir erreichten in kurzer Zeit persönlich viele Menschen und konnten sie für die Thematik sensibilisieren. Ein kleines Team kann auf der persönlicher Ebene in einem so grossen Land wie Brasilien zu wenig bewirken. Umso mehr war ich erstaunt und erfreut, wie gut die Buschtrommeln während unserer Anwesenheit dort funktionierten. Aus dem 3'000 km entfernten Amazonas Gebiet erhielten wir ein Einladungsschreiben. Wenn wir schon da sind, ob wir nicht kurz auf einen Abstecher Zeit für sie hätten und rüber kommen könnten, um ein paar Fragen zu erörtern? Letztendlich hatten wir nur regen Mailverkehr. Genau das ist das Phänomen bei unserem Projekt. Es hat diesen Selbstläufercharakter dem keine Grenzen gesetzt sind und das finde ich gut so. (Pause und atmen) Wir befinden uns immer noch in Phase eins vom Projekt OLPC / Ondalivre. (Aufzählen) Sensibilisieren und thematisieren. Dann startet Phase zwei. Jetzt wollen die Leute es konkret wissen, was sie tun müssen. Mit ihnen zusammen schmieden wir dann die Pläne, das weitere Vorgehen, machen Workshops und lassen unsere Erfahrungswerte stets mit einfliessen. Oft passiert es dann, dass wir sehr schnell entbehrlich werden. Wie vorhin erwähnt, genau das ist mein persönliches Ziel, natürlich nur auf den technischen Aspekt bezogen. Entbehrlich werden. Bezogen auf unser Ondalivre Projekt, ein Projekt das verbindet, startet nun Phase drei. Nämlich die Bildungspartnerschaft.

Wir wollen eine Bildungspartnerschaften ermöglichen. Kinder in westlichen Schulen wie Kinder in Schwellen- und Entwicklungsländern haben den Anspruch, sich anderen mitteilen zu wollen. Das will gelebt werden. Nun ist alles da. Wir haben auf der einen Seite OLPC, wir haben Ondalivre. Auf der andern Seite auf dem anderen Kontinent haben wir Bibliotheken, Computerräume, Kinder und Jugendliche. Konzentrieren wir uns nur darauf, was jetzt im positiven Sinne in Bezug auf Bildungspartnerschaften entstehen kann. Ich betone absichtlich im positiven Sinne, denn wie so vieles, so kann auch OLPC / Ondalivre sehr schnell pervertieren. Bitte schreibt den ersten Satz, der ihnen jetzt als erstes in den Sinn kommt auf den grünen Zettel. Im Anschluss sammle ich sie ein.

Was kann oder was könnte, sofern der Wille vorhanden ist, im positiven Sinne gesehen jetzt entstehen, in Bezug auf Bildungspartnerschaften mit Schulen, Kindern und Jugendlichen?

Das Projekt OLPC / Ondalivre möchte alles rund um diese Bildungspartnerschaft eigentlich nicht im vornherein definieren. Jeder lebt Bildungspartnerschaften auf seine eigene Art und Weise. Ich zum Beispiel treffe mich zwei Mal pro Woche mit meiner Lernpartnerin im Internet, um portugiesisch zu lernen. Die Vereinbarungen sollen zwar schon im vornherein getroffen werden, doch immer zusammen mit den Beteiligten, den Schulen und mit den Kindern, persönlich, individuell und angepasst. Für OLPC / Ondalivre wichtig ist einzig, dass die Idee gemeinsam verwirklicht werden kann. Unsere Aufgabe wird sein, die Gedanken der Kinder, der Jugendlichen und Erwachsenen zu visualisieren und von A nach B zu transportieren. Unser Hauptfokus ist die Vernetzungsarbeit. Das Finanzielle und die Bildungspartnerschaft möchten wir in Zukunft aus politischen Gründen komplett voneinander getrennt halten, denn niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen. Vielleicht melden sich andere Schulen in der Schweiz. Diese setzen wir auf die Warteliste. Sofern wir genügend Ressourcen haben, möchten wir unabhängig vom Geld weitere Schulen für unsere Bildungspartnerschaft Idee gewinnen. Als Schulgemeinde und mögliche Partnergemeinde lassen Sie bitte nicht nur arbeiten, engagieren Sie sich direkt mit uns, hinterlassen Sie ihre persönliche Handschrift, seien Sie ein Teil davon. Ihre Ideen rund um die Bildungspartnerschaft möchten wir am stärksten gewichten. Als Partnergemeinde und Geldgeber ist Ihr Auftrag unser Auftrag. Sie fordern Veränderung. Wir führen sie mit Ihnen herbei, nachhaltig und kontinuierlich. Dies scheint in diesem Leben meine Berufung zu sein.

Das ist auch meine Antwort, wenn Sie mich fragen, weshalb ich täglich für das Projekt diese Energie aufbringen kann. Erstens, irgendwie berufen zu sein und zweitens – wer tut es sonst? Ich habe mich umgeschaut, um zu sehen, wer auf dieser grossen Welt unser Förderansatz verfolgt. Fündig wurde ich bis heute leider nicht, ich bin sicher, das wird sich sehr bald ändern.

Wie lässt sich das OLPC / Ondalivre Projekt finanzieren? Eine Möglichkeit ist eine (Gemeinde-) Partnerschaft. Was benötigen wir? Im Projekt sind vier bis fünf Leute beschäftigt. Davon drei bis vier Personen im Kernteam, eine Person variabel. Das können Studierende sein oder ein Mentor, der uns begleitet. Wir haben das Glück, dass uns in der Startphase ein pensionierter Rotkreuz Mitarbeiter und Funktechniker vor Ort begleiten wird. Diese Person ist für uns und für die Sache von unschätzbarem Wert. Im Budget auf Ausgabenseite sind fünf Mal die Jahrespersonalkosten eingerechnet plus zirka 300'000 Franken Projektkosten. Im ersten Jahr rechne ich mit Total knapp einer Million Schweizer Franken und in den Folgejahren dann jeweils um die 660'000 Franken. Obschon wir in der Entwicklungsarbeit tätig sind, geben wir nicht nur Geld aus, es eröffnen sich spannender Weise mehrere Einnahmequellen. Eine Gemeinde aus Indien oder Brasilien kann zum Beispiel für einen Teil der Kosten selber aufkommen. Vorgängig sitzen wir daher an einen Tisch und werden eine gemeinsame finanzielle Lösung suchen und finden, die für alle Beteiligten stimmt. Das ist die erste Einnahmequelle. Von den vier/fünf Personen aus unserem Projektteam, besteht die Möglichkeit, dass die eine oder andere Person zeitgleich im sogenannten ersten Arbeitsmarkt Geld generieren kann, unabhängig von seinem Standort, was wiederum das Budget entlastet. Wie diese Wertschöpfungskette genau aussieht ist im Internet publiziert, Exemplare davon liegen hier auf dem Tisch auf. Gut, Einnahmequellen – erstens dort, wo die Projektkosten entstehen kann Geld wieder reinkommen. Zweitens – der Verein macht eine vertragliche Vereinbarung mit einem dritten Partner, unsere Mitarbeiter arbeiten standortunabhängig in diesem Segment. Drittens – nicht erwähnt, weitere Einnahmequellen und Förderbeiträge stammen vielleicht von anderen Institutionen. Wichtig bei den Berechnungen ist, dass die Einnahmequellen faktisch optional sein sollen. Das Gesamtprojekt darf zu keinem Zeitpunkt wegen zu wenig Einnahmen gefährdet sein.

Ich frage mich, was erkaufen Sie sich als mögliche Partnergemeinde oder möglichen Geldgeber mit OLPC / Ondalivre? Ein „Rundum-Sorglos-Paket“? Vielleicht? Wir arbeiten in mehreren Projekten gleichzeitig. Dabei werde ich mir stets die Frage vor Augen halten, was bringt mein Engagement letztendlich den Kindern und Jugendlichen. Einige Aufgaben empfinden wir als leicht nachvollziehbar, als Routine. Anderes ist wirklich eine Herausforderung – komplexe Aufgaben, schwer analysierbar und emotionsgeladen. Vor Ort ist es unsere Aufgabe, Ängste der Beteiligten wahrzunehmen und diese ernst zu nehmen. (Pause und überlegen) Ich persönlich sehe die grossen Chancen im Projekt darin, dass wie schon eingangs erwähnt, Kinder und Jugendliche überhaupt Zugang zu Bücher bekommen, dass sie ein Recht auf Zugang zu Wissen haben, denn Brot alleine reicht zum leben nicht. Die Perspektive der Kinder und Jugendlichen kann sich verändern, das geht soweit, dass von OLPC / Ondalivre die ganze Familie profitieren wird. Aus OLPC Erfahrungsberichten entnehme ich, dass Eltern Kinder früher auf dem Feld arbeiten liessen. Heute sehen Eltern auf dem OLPC, dass ihre Kinder doch etwas lernen und erkennen, welchen Nutzen Ihr Kind durch die Schulbildung davonträgt. Das ist für sie ein Grund, dass das Kind jetzt vermehrt zuhause Aufgaben machen darf. Dies und viel mehr ist die Spitze des Eisberges von dem neuen Lebensgefühl der Kinder und Jugendlichen.

Bis jetzt war diese Aufzählung der positiven Seiten eher OLPC spezifischer Natur. Auf OLPC / Ondalivre bezogen sehe ich unsere Stärke eher darin, dass wir besser auf die wirklichen Bedürfnisse der Teilnehmenden Leuten eingehen können und auch näher bei den Menschen sein werden, weil unser Projekt dieses verbindende Element als Hauptziel hat.

Auch hier gilt, alle guten Absichten können sich ins Gegenteil verwandeln. Es gibt viele Formen dieser Pervertierung und ich muss den Mut und die Kraft aufbringen können, dem entgegenzuwirken.

Risiken? Verschliessen wir die Augen nicht vor der Korruption, die uns täglich begleiten wird, das fängt dort an, dass die Schulen, die eine Stufe höher stehen als die ärmeren Schulen, dass vorwiegend die uns umwerben werden und für sich gewinnen wollen. Das heisst für mich, wach bleiben und versuchen, stets das richtige Mittelmass zu finden.

Auch Repression werden wir von zwei, drei Seiten zu spüren bekommen. Es kann gut sein, dass Regierungen, Konzerne oder Institutionen, unsere Anliegen als Bedrohung interpretieren. Dahinter steht meistens die Furcht, an Macht oder Einfluss zu verlieren. Schliesslich lässt sich mit ungebildeten Menschen eine Menge Geld verdienen und man kann ihnen fast alles weismachen. Praktisch, oder etwa nicht? Ich selber bin empfindlich für die Hilferufe derer, die täglich unter dem ausbeuterischen Wirtschaftssystem global leiden müssen und sogar mit Ihrem Leben dafür bezahlen müssen!

Diesen Druck habe ich zum Beispiel in Brasilien zu spüren gekriegt, durfte ich mich nur auf dem UNI Gelände zu gewissen Themen vorbehaltlos äussern, sobald ich dieses Terrain verliesse, solle ich mich vorsehen.

Risiken? Wenn ich bei Ihnen Zuhause heute ein offenes Mesh-Netzwerk installiere, was ist Ihr erster Gedanke? Ja genau, dass ist er! „Kann denn nicht jemand anderes mein Netz missbrauchen?“ Und, „hafte ich bei Missbrauch dann nicht?“ Es verwundert daher nicht, dass sich unsere Gespräche oft nur um dieses eine Thema drehen, dabei vergessen geht, was wirklich im Zentrum stehen sollte – auf OLPC / Ondalivre bezogen ist dies natürlich das kollaborative Element. Erstaunlicherweise finde ich keinerlei Hinweise in OLPC Studien und in Dissertationen, wie diese Frage, diese Problematik gelöst werden kann.

Ich bin immer noch beim „Rundum-Sorglos-Paket“. Im Moment lese ich ein Buch, dort beschreibt der Autor, was passiert, wenn Menschen aus der sogenannten ersten Welt mit Menschen der dritten Welt zusammentreffen. Das löst bei gut situierten Kindern oder allgemein bei Kindern in der Schweiz Gefühle aus. Neugierde, Freude an der Sache, Hingabe – aber unter Umständen auch Disharmonie, Unwohlsein, das Gefühl der Ohnmacht, Neid? Bei Kindern in Schwellen- und Entwicklungsländern sind dies vielleicht unerfüllte Wünsche, Träume und Sehnsüchte, die durch die neuen Beziehungen geweckt werden – alles Dinge, die sollten wir nicht wegdenken. Diese Gefühle müssen Kinder und Jugendliche verarbeiten. Hier sind Lehrer, Lehrerinnen und Eltern gefragt.

Gut – von einem „Rundum-Sorgen-Paket“ zu einem „Rundum-Profilier-Paket“ – welche Gemeinde oder welcher Geldgeber möchte sich mit einem solchen Förderprojekt nicht profilieren wollen? Ich frage mich, ob so etwas vereinbar ist?  Was passiert, wenn wir über die uns bekannten Medien Kanäle das Projekt präsentieren? Vermutlich bis ziemlich sicher wird beim Empfänger ein falsches Bild in Erinnerung bleiben, die Pressemappe, der Text und das Bildmaterial kann noch so gut aufbereitet worden sein. Dieses Phänomen bezogen auf Ondalivre, Freifunk und Openwireless Publikationen beobachte ich jetzt seit vielen Jahren. Um das zu ändern, das wird ein hartes Stück Arbeit, wenn ich es mir recht überlege, wohl eher ein Ding der Unmöglichkeit.

Ich mache ein Beispiel; "mir ist das Brunnenprojekt in Afrika wichtig, ich spende dafür 100 Franken". Was das ist, worum es hier geht, das kann sich jeder bildlich vorstellen. Ich spende 100 Franken – Punkt. Und nun möchte ich mich profilieren und erkläre vor versammeltem Gemeinde Publikum; "ich partizipiere mich innerhalb des Projekts OLPC / Ondalivre, weil es Spass macht und wir unglaublich viel davon profitieren können". Nein – wenn Sie davon nie etwas vorher gehört haben, dann sich darunter etwas vorstellen zu können, das wird schwierig. Ich kann es drehen und wenden wie ich will, ich schaffe es nicht, OLPC / Ondalivre in zwei Sätzen zu beschreiben. Und das wird Ihnen genau so ergehen. 

Gerne schliesse ich mich wiederum den Aussagen von Christoph Derndorfer an. Es ist ein langer Weg und es ist eine Herausforderung für alle Beteiligten, die Technologie für bildungsrelevante Themen zu nutzen, denn OLPC / Ondalivre kann Menschen zu Konsumenten verkommen lassen und genau das möchten wir mit dem Projekt nicht erreichen, es soll eine Bereicherung sein. Kinder sollen später gleiche Chancen auf Bildung und damit auf ein selbstbestimmtes Leben haben.

Es wird eine Abkehr vom Spezialistentum gefragt sein. Wir werden unseren Horizont öffnen müssen, um erkennen zu können, welche Auswirkungen und Konsequenzen unser hoffentlich verantwortungsvolles Handeln haben wird. Ganz wichtig dabei, die ganze Sache ist ein Projekt und nicht ein Produkt. Ein Projekt dieser Grössenordnung verlangt, dass Leute etwas dazu beitragen. Dass wir Leute dazu begeistern können, etwas bewegen zu wollen. Diese Aussage hat seine Gültigkeit bei OLPC und auch bei Ondalivre. Denn das Projekt hängt vorwiegend an einzelnen Leuten. Rückmeldungen aus Kamerun zeigen deutlich, egal mit welchen Schwierigkeiten Menschen in Entwicklungsländern zu kämpfen haben, sie suchen und finden Wege und Möglichkeiten auf legale oder illegale Weise ins Internet zu gelangen. Diesen Prozess heute noch aufhalten oder gar rückgängig machen zu wollen ist illusorisch. Und Last but not least, wenn wir in Möglichkeiten denken, so kann niemand mit hundertprozentiger Gewissheit vorhersagen, was die neue Technik per se noch für Folgen haben wird.

Stundenlang kann die Diskussion so fortgeführt werden, je nachdem aus welcher Perspektive wir schauen. Ich möchte Ihnen diese Zeit einräumen, auf mehrere dieser Themen, die sie jetzt beschäftigen, nun spezifisch einzugehen. 

Mein persönlicher Leitgedanke und Schlusssatz, dabei gehe ich ganz bewusst zurück zu den Wurzeln. „..dort, wo die Stimme der Kinder zu leise ist um gehört zu werden, dort versuche ich möglichst genau hinzuhören.“ So lasse ich den Satz stehen.

Vielen herzlichen Dank. Mein Dank geht auch an alle, die an diesem Referat mitgearbeitet haben.

(Ende Vortrag)

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